Vögel in Deutschland 2012

Weißstorch: Langstreckenzieher sind besonders gefährdet (Foto: NABU)

Die Vogelfauna ist immer noch die wichtigste Zeigergruppe für Umweltveränderungen. Die Studie „Vögel in Deutschland“ erscheint seit 2007 jährlich und wird  im Auftrag des und dem Bundesamts für Naturschutz erstellt. Sie ist eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt.

Der Schwerpunkt der diesjährigen aktuellen Studie liegt auf der Beschreibung der Bestandssituation ziehender Greifvögel und Eulen, Singvögel und anderer Nicht-Wasservogelarten. Die Ergebnisse des Vogelmonitorings basieren auf dem Engagement von bundesweit mehr als 5.000 ehrenamtlich tätigen Beobachterinnen und Beobachtern. Jetzt liegt die neue Studie „Vögel in Deutschland“ vor, hier in paar Appetithäppchen daraus:

  • Warum sind Langstreckenzieher stärker gefährdet als Kurzstreckenzieher?
  • Welche Arten der offenen Kulturlandschaft besonders gefährdet?
  • Wie sind Auswirkungen von Klimaveränderungen?
  • Gibt es Erkenntnisse zu Veränderungen der Frühjahrsankunft?
  • Wie ist die Entwicklung der Brutbestände von 64 ausgewählten, häufigen Vogelarten in Deutschland?

Ebenfalls interessant: In der Studie wird das Erscheinen einer „Roten Liste wandernder Vogelarten für  Deutschland“  angekündigt – das ist weltweit die erste ihrer Art.

Die Studie steht im Netz zum Downloaden parat, unter
http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/monitoring/ViD-2012.pdf
Ein Muss für alle die sich mit Naturschutz beschäftigen!

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