Geocaching-Event in den Haaner Steinbrüchen

Geocache_01von Dick Schakel

Am letzten Aprilwochenende April 2014 trafen sich ca. 35 Geocacher mit Mitgliedern der AGNU-Haan. Dieses „Event“ (so nennen Geocacher solche Treffen) wurde organisiert durch Wolfgang Arnold, einem regional aktiven Geocacher. Er hatte den Kontakt zur AGNU gesucht, damit Geocacher Informationen erhalten würden über das Gebiet der ehemaligen Steinbrüchen „Grube 7“ und „Grube 10“. In der Vergangenheit kam es durch Unwissenheit schon mal zu Reibungspunkten. Informationsaustausch und Absprachen sollten dies für die Zukunft vermeiden.

Nach kurzer Begrüssung und Erklärung der Ziele der AGNU durch Markus Rotzal bildeten die Geocacher drei Zielgruppen. Jede Gruppe besuchte ein anderes Gebiet (Grube 7, Grube 10, Klärteich), geführt von AGNU-Mitgliedern.
Nach der Wanderung gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen im „Haus Pook“.

Der Informationsaustausch wurde von beiden Seiten so gut angenommen, daß weitere Treffen schon geplant werden. Jede Gruppe soll dadurch die Möglichkeit erhalten auch die anderen Gebiete kennenzulernen. Auch eventuelle gemeinsame Pflegeeinsätze wurden schon andiskutiert. Es war ein gelungenes, wertvolles Treffen für beide „Seiten“.

Geocaching-Link: Schatz von Gruiten

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2 Antworten zu Geocaching-Event in den Haaner Steinbrüchen

  1. Hans Gallasch schreibt:

    Müssen es denn ausgerechnet NSG’s sein ??? Wenn überhaupt, dann dürfen NSG’s doch nur auf
    ausgewiesenen Wegen betreten werden. Wer glaubt denn, dass sich alle Geocacher strikt daran halten? Ich garantiere, dass ruckzuck mindestens einer der 35 Geocacher einer weiteren Gruppe diesen „Geheimtipp“ weitergibt.
    Nehmen wir die verschlossene Grube 7 ! Nur wenige Berechtigte haben einen Schlüssel und dürfen sie betreten, allenfalls mit Gästen.
    Vor einigen Monaten habe ich bei einem „Kontrollgang“ -außerhalb der Grube 7- einen nach allen Seiten fotografierenden
    Jungen-Mann angesprochen. Er sagte mir, dass er Geocacher sei und entsprechende Versteck-
    Möglichkeiten erkunde. Auf meinen Hinweis, dass es sich hier um ein NSG handele und das obendrein auch noch eingezäunt sei, antwortete er mir, das sei kein Hindernis.
    Die (siehe oben) „andiskutierte“ eventuelle Hilfe bei Pflegeeinsätzen ist m.E. nur vorgeschoben, um das Einverständnis der AGNU bzw. ULB zu erhalten. Oder ist die Genehmigung der ULB nicht notwendig ?
    Hans Gallasch

    • spoerkelnbruch schreibt:

      Es gibt immer Leute die sich an garnichts halten, immer nur motzen hilft auch nicht weiter. Man muss sich halt irgendwann entscheiden ob man seine Naturschutzgebiete verstecken will oder nicht. Diese Entscheidung ist in Haan schon lange gefallen, machen doch AGNU und Landschaftswacht seit vielen Jahren und jedes Jahr eine Vielzahl von öffentlich angekündigten Exkursionen, mit Schulklassen, Vereinen, Parteien und für Fachpublikum.
      Die allermeisten Geocacher sind kooperativ, und das gilt es zu nutzen. Ausserdem weiß man ja immer was sie treiben, und viele problematische Caches sind nach Beschwerden von Naturschützern schon abgebaut bzw. archiviert worden.
      Beispiele für gelungene Aktionen gibt es viele, hier eines aus Holland:
      http://www.vlinderstichting.nl/actueel.php?id=8&nieuwsid=885

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