Mittel gegen Insektensterben

Mittlerweile hat es sich wahrscheinlich schon herumgesprochen: Die AGNU hat eine Ausgleichsfläche für den gerade entstehenden zweiten Bauabschnitt des Technoparks in Haan unter ihre Fittiche genommen. Die knapp sieben Hektar große ehemalige Ackerfläche liegt im Quellgebiet des Mahnerter Baches zwischen der A 46, Krickhausen und Stropmütze.

Dort haben wir seit April begonnen artenreiches Grünland zu entwickeln, und darüber wird zur gegebenen Zeit ausführlich berichtet werden. Aktuell nur so viel: Selbst für einen hartgesottenen Insektenforscher ist es unfassbar, in welchen Mengen sich die ersten „eigenen“ Schmetterlinge auf der mit Regio-Saatgut eingesäten Fläche entwickeln.

Wer Gelegenheit hat sich das anzuschauen sollte mal dringend nach Feierabend einen Spaziergang über die neue Baustraße machen, ausgehend vom Kreisverkehr an der Gruitener Straße. In dem daneben liegenden toll blühenden Brachstreifen fliegen gerade tausende! von Weißlingen, dazu Tagpfauenaugen, Ochsenaugen und Distelfalter herum. Die Falter haben sich in den letzten Wochen in den brachliegenden Pachtflächen, aber vor allem am eingesäten Schnellbegrüner (Kresse, Leindotter) entwickelt. Von wegen Insektensterben! Ein echter Hingucker!

Wer keine Zeit hat kann sich immerhin vom folgenden Video einen kleinen Eindruck holen.

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3 Antworten zu Mittel gegen Insektensterben

  1. umweltkids schreibt:

    Wirklich toller und informativer Beitrag! Hat uns sehr gut gefallen. Das Video war echt super. Würd uns freuen, wenn du bei uns vorbeischauen würdest und uns Feedback hinterlässt, da wir noch recht neu hier sind. 🙂

  2. Claudia Garrido schreibt:

    Da bin ich gespannt, wie es sich weiter entwickelt! Die nahe Baustelle lässt ja nicht unbedingt „Natur“ erwarten. Gibt es da keine Konflikte?

    • spoerkelnbruch schreibt:

      gerade die frühen Sukzessionsstadien sind besonders blütenreich und deshalb für Fluginsekten attraktiv. Während der Bauphase gibt es da immer reichlich Bodenbewegungen, das gehört dazu. Ziel auf „unseren“ Flächen ist natürlich die artenreiche Wiesenfauna und Flora. Und natürlich gibt es immer Konflikte, besonders da wo viele Menschen unterwegs sind.. Wir haben ein Auge drauf!

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