Ex und Hopp – vom Blick in den Straßengraben

Zum störungsfreien Betrieb der deuschen Gesellschaft gehören angeblich die sogenannten Sekundärtugenden wie zum Beispiel  Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, und nicht zuletzt die Sauberkeit. Mit letzterer geht es ständig abwärts.

Viele Mitbürger werfen ihren Müll während der Fahrt aus dem Autofenster, man weiß nicht was dabei überwiegt, Dummheit oder Faulheit? Die Kreisbehörden sparen sich zudem aus Kostengründen seit Jahren das teure Aufsammeln des Mülls an ihren Straßen, und nach jeder Mulch-Mahd des Straßengrabens sieht es so dann dort aus wie früher an der Brenner-Passtraße in Richtung Italien.

Raucher sind dabei ganz besondere Umweltferkel. Nicht genug dass überall ihre Kippen herumliegen, was die Umwelt mit Nikotin, Arsen, Blei, Cadmium, Benzol, und anderen Umweltgiften belastet. Weil das so ist, herrscht neuerdings in Urlaubsregionen Rauchverbot an Stränden, so zum Beispiel an sechs Stränden auf Deutschlands 17. Bundesland – Mallorca.

Müll aus zwei Kilometern Straßengraben an der Kreisstraße 20 N, August 2019. Foto: Kübler

Aber auch hierzulande hinterlassen die Raucher und andere Umweltferkel eine Menge Spuren. So sammelte Gruitens engagierter Naturschutzwächter Hans Friebe auf zwei Kilometern Straßengraben insgesamt 40 leere Feuerzeuge, dazu einen Berg Dosen, Flaschen und vier große Tüten Restmüll. Hier einmal malerisch zusammengestellt, ohne weiteren Kommentar.

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