Ehrenamt im Naturschutz: Lehrgang 2019

Im Rahmen eines 70-stündigen Lehrgangs bietet die Biostation Haus Bürgel im Jahr 2019  Vorträge und Exkursionen sowie einen Praxisteil an. Bestandteil des Lehrgangs ist eine individuelle Projektarbeit und eine Prüfung mit Zertifikat. An vier Wochenenden von Ende Februar bis Dezember werden Ökologische Grundlagen, Artenkenntnis, Landschaftspflege, Rechtliche Grundlagen, Kommunikation und Umweltbildung in Theorie und Praxis vermittelt.
Informationsabend: Freitag, 25. Januar 2019, 18.00 – 20.00 Uhr, Haus Bürgel, Monheim Baumberg

Mehr Infos zur Ausbildung Ehrenamt

Advertisements
Veröffentlicht unter Alles wird besser, Pflege, Termine | Kommentar hinterlassen

Pestizidfreie Kommune Haan

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Was als Grundsatz in Artikel 14 des Grundgesetzes steht, bringen die meisten Mitbürger nur mit der Vermögenssteuer in Verbindung. Aber natürlich gilt das auch für den Umgang mit Grundbesitz, im speziellen Fall den Grundbesitz der Städte und Gemeinden.

Hier ist riesiges Potential für ökologische Verbesserungen, und im Jahr 2018, in dem das Insektensterben in aller Munde war, tut sich an vielen Stellen etwas!

Rechtzeitig zu Weihnachten ein kleiner Erfolg der Naturschutz-Bemühungen, den sich die AGNU zum Teil auf die Fahne schreiben kann: Wie die Rheinische Post berichtet, hat die Stadt Haan hat auf Initiative der GAL-Fraktion beschlossen, dass im Stadtgebiet auch auf landwirtschaftlichen Flächen und Grünflächen nachhaltige Maßnahmen zum Schutz der Insekten ergriffen werden sollen!

Besonders wichtig: Die Stadt Haan bekennt sich zur BUND-Kampagne „Pestizidfreie Kommune“. Die Pachtverträge über Flächen im öffentlichen Besitz sollen angepasst werden, Landwirtschaftliche Nutzflächen im Eigentum der Stadt Haan werden bei Neu-verpachtung vorrangig an Betriebe verpachtet, die sich verpflichten, mit der Bewirt-schaftung einen Mehrwert für Natur und Artenvielfalt zu erzeugen. Dies kann zum Beispiel durch die Bewirtschaftungsvorgaben des ökologischen Landbaus oder durch eine Bewirtschaftung ohne Herbizide (wie Glyphosat) und/oder Insektizide (wie Neonikotinoide) geschehen. Kommunale Grünflächen werden künftig, wo es fachlich sinnvoll ist, durch Ansaat oder Initialpflanzung mit ein- oder mehrjährigen Blühpflanzen versehen. Wer das alles genauer nachlesen will, der findet Informationen darüber unter anderem im Rats- und Informationssstem der Stadt Haan.

Bei den Beratungen im Stadtrat wurde dabei explizit Bezug genommen auf die frisch eingesäte Pachtfläche der AGNU südlich des Neuen Gewerbegebietes in Gruiten. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle die an diesem Projekt mitgewirkt haben!

Die AGNU hat schon vor über fünf Jahren offen über das Insektensterben und die Gründe dafür diskutiert, Ich persönlich habe mir für AGNU-Blogeinträge wie „Das gelbe Leichentuch“ eine Menge Diskussionen eingehandelt. Heute ist das allseits akzeptierter Kenntnisstand, Umweltthemen haben in Zeiten von Klimawandel und Artensterben plötzlich wieder Konjunktur. Mal sehen ob der in Haan angestrebte Verzicht auf Pestizide im privat genutzten Garten auch dann noch gilt, wenn der Buchsbumzünsler wieder zugeschlagen hat. 🙂

Schon jetzt ist klar dass die AGNU auch 2019 nicht lockerlassen werden, wenn es gegen Flächenverbrauch, Intensivlandswirtschaft und zunehmenden Verkehr geht. Und für die Entwicklung und Erhaltung der von AGNU-Seite betreuten Flächen können wir jede Hilfe, Mitarbeit oder Spende gut gebrauchen!

 

Veröffentlicht unter Alles wird besser, Landwirtschaft, Lokalpolitik | Kommentar hinterlassen

Nichts als bedrucktes Papier

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“ Der Satz, der Alt-Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) zugeschrieben wird, ist sozusagen die Leitlinie aller Politik, und mit ein Grund warum unter Naturschützern so viel Frust und gleichzeitig Verachtung für die Politikerkaste herrscht.
Daran hat sich bis heute wenig geändert. Sofort fallen mir da die neuesten Versuche der Bundesregierung ein, die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für die Luftverschmutzung zu unterlaufen: „Wir schrauben an keinem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter rum“, tönte es aus dem Mund von Angela Merkel, und schon im gleichen Interview: Wo der Grenzwert für Stickoxid um weniger als zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten werde, seien Fahrverbote „unverhältnismäßig“, derzeit arbeite man an einer Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. So geht Politik, liebes Wahlvieh!

Für das Merkel-Interview kurz vor der Hessen-Wahl  gab es zum Glück postwendend die Quittung. CDU und SPD, die Berliner Groß-Koalitionäre, haben bei der Wahl beide jeweils mehr als zehn Prozentpunkten verloren. Die Wähler lassen sich nicht alle für dumm verkaufen!

Aber zurück in die Region: Auch hier gibt es Pläne, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Anders lässt sich das Schreiben aus dem Landesbüro der Naturschutzverbände nicht verstehen, das wir hier zum Download anbieten, und das die geplante Änderung des frisch verabschiedeten Regionalplans Düsseldorf betrifft.

Darin „wird von Seiten der Naturschutzverbände sehr bedauert, dass der Prozess „Mehr Wohnbauland am Rhein“ bereits seit einem Jahr ohne Einbindung der Naturschutzverbände erfolgt, währenddessen bereits diverse Kommunalgespräche zur Erarbeitung des Grobkonzepts […] stattgefunden haben.“ Im Kern geht es dabei um die Erweiterung von Siedlungsbereichen (ASB), Gewerbe – und Industrieangebieten (GIB), und in dem 11 Seiten langen Anschreiben die Frage wird gestellt, ob „über die Planung einer Änderung des Regionalplans bereits entschieden wurde, bevor dieser überhaupt in Kraft getreten ist?“.

Das Ganze ist kompliziert und wer sich nicht mit Regionalplanung auskennt, wird mit vielen Abkürzungen und Behördendeutsch traktiert. Prinzipiell geht es um die Frage, warum ein gerade in Kraft getretener, auf einem jahrelangen Erarbeitungsprozess beruhender Raumordnungsplan jetzt schon wieder – mit fragwürdiger Methodik, aber klar erkennbaren Absichten –  aufgerissen wird. So etwas nennt man gemeinhin Salami-Taktik. Was dabei herauskommen soll sind neue Wohn- und Gewerbegebiete, zu Lasten der letzten Freiflächen.

Und das soll sich natürlich vor allem im Speckgürtel rund um die Rheinischen Großstädte abspielen, womit wir dann im Kreis Mettmann und der Stadt Haan angekommen sind: Dort wo der Flächenfraß am höchsten ist – worauf die AGNU seit weit über 10 Jahren regelmäßig im „Kiebitz“ hinweist. Auch hier scharren die Investoren mit den Hufen, und Grundstücke werden schon verkauft bevor die Bebauungspläne rechtskräftig sind, wie gerade wieder in der Backesheide zu bestaunen.

So kompliziert die Materie auch ist, insgesamt handelt es sich bei dem oben erwähnten Schreiben des Landesbüros um eine saftige Ohrfeige für die Planer im Regierungspräsidium Düsseldorf. Offenbar denkt man im RP nicht im Traum daran, die gerade beschlossenen eigenen Vorgaben einzuhalten. Und hier kommt dann nur noch das vollständige Zitat Adenauers: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden.“

Download: Landesbüro der Naturschutzverbände NRW: Stellungnahme zur 1. Änderung des Regionalplans Düsseldorf

Veröffentlicht unter Ärgerliches, Übern Rand, Lokalpolitik, Umweltzerstoerung | 4 Kommentare

Dreck-Weg Nachlese 2018

Dreck-Weg-Tag 2018. (Foto: Armin Dahl)


An dieser Stelle nur zwei Bilder und ein schnelles Dankeschön an die „üblichen Verdächtigen“ und die involvierten Mitarbeiter des Bauhofs und der Verwaltung: Zwanzig Säcke mit Plastikschnipseln und sonstigem Müll, ein defekter Feuerlöscher, eine große Kiste voller Glasflaschen – zwei Stunden waren die AGNUrianer am Dreck-Weg-Tag unterwegs, dann sah der Feldweg entlang der A 46 zwischen Ellscheid und Stropmütze wieder halbwegs passabel aus, das Altglas war im Container verschwunden und der Müll am Bauhof abgeliefert.

Dreck-Weg-Tag 2018. (Foto: Armin Dahl)

Veröffentlicht unter Alles wird besser, Umweltzerstoerung | 1 Kommentar

AGNU beteiligt sich am Dreck-Weg-Tag der Stadt Haan: 27. Oktober

Der total vermüllte Parkplatz „Stropmütze“ an der A 46 ist kein Aushängeschild für die Gartenstadt.

In Haan und um Haan herum sieht es an etlichen Stellen ziemlich fürchterlich aus. Deshalb beteiligen sich die Naturschutzverbände am Dreck-Weg-Tag der Stadt.

Sei es die „Gastromeile“ rund um die Feinkostläden an der Landstraße in Oberhaan, die mit Pappbechern und Hamburger-Tüten übersät ist. Seien es die verschiedenen Wanderparkplätze im Außenbereich, oder die Hecken rund um die Parks in der Innenstadt: Überall liegt Müll in Massen!
Hinzu kommt die unselige Gewohnheit der Kreisverwaltung, die Vegetation in Gräben entlang der Kreisstraßen mit Mulchgeräten zu „pflegen“. Das ist nicht nur naturschutztechnisch eine Katastrophe, weil innerhalb kürzester Zeit die letzten Blühstreifen der Region unter einer schimmelnden Mulchdeck begraben werden. Es sieht auch übel aus, wenn die Tüten, Dosen und Flaschen in den Straßenrändern zerfetzt werden und dann liegen bleiben! Denn für´s Abräumen des Mülls fehlt dem Kreis angeblich das Geld.

Die Bauverwaltung der Stadt Haan organisiert daher am Samstag, 27. Oktober, von 10 bis 12 Uhr einen Dreck-weg-Tag in Haan. Alle Bürger sind eingeladen tatkräftig anzupacken und mitzuhelfen, ihre Stadt sauberer und attraktiver zu machen. Anmeldung unter E-Mail: bauverwaltung@stadt-haan.de. Für eine bessere Planung bitte Adresse und Telefonnummer in der Email vermerken. Telefon: Frau Viehmann (02129 911-312) oder Herrn Kreisköther (02129 911-317). Es sind verschiedene Einsatzorte im Stadtgebiet vorgesehen. Die Bauverwaltung wird sich mit den angemeldeten Teilnehmern abstimmen und die Einteilung in Gruppen vornehmen. Wer gerne teilnehmen möchte, aber nicht mitlaufen kann oder möchte, kann im direkten Wohnumfeld tätig zu werden. Müllzangen und -Beutel werden normalerweise von der Stadt gestellt, Handschuhe und robustes Schuhwerk ist auf jeden Fall anzuraten.

Die AGNU beteiligt sich in diesem Jahr ebenfalls am Dreck-Weg-Tag. Erste angepeilte Einsatzziele für AGNU-Mitglieder sind das Bachtal unterhalb der Goerdelerstraße/Rathenaustraße und der vollkommen vermüllte Weg parallel der A 46 zwischen Ellscheid und Stropmütze . Die endgültige Planung und Abstimmung der AGNU-Beteiligung erfolgt dann auf der nächsten Vorstandssitzung am 15. Oktober.

Der AGNU-Vorstand trifft sich jeden 3. Montag im Monat um 19.00 Uhr (außer in den Ferien), in Haan, Kaiserstraße 40, im Haus an der Kirche. Die Vorstandstreffen sind öffentlich. Gäste willkommen!

Veröffentlicht unter Ärgerliches, Umweltzerstoerung | 1 Kommentar

Pflegeeinsätze voll im Gang

Am 2. Samstag im September war auch im Jahr 2018 wieder ein kopfstarker Teil der AGNU-Aktiven in der Grube 7 versammelt, um die Orchideenwiesen vor der Verbuschung und Verfilzung durch hochwachsendes Gras zu bewahren.

Das Abräumen der im Pionierwald versteckten Orchideenwiese im „Klärteich“ des ehemaligen Steinbruchs Grube 7 ist fester Bestandteil des alljährlich ablaufenden Pflegeprogramms der AGNU. Der Termin ist bei Jung und Alt beliebt, zum einen weil alles auf einer ebenen Fläche vonstatten geht und man sich nicht an Steinhängen schinden muss. Und zum anderen weil die Jugend in den Wochen vor der Haaner Kirmes traditionell nach Möglichkeiten sucht, die Taschengeld-Kasse etwas aufzufüllen.

Lichtwald in Grube 7. 8. Septemberb 2018. (Foto: Sigrid van de Sande)

Auch das Wetter spielte mit, bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich gut 25 Aktivisten und harkten die zuvor gemähten Wiesenflächen frei. Zudem mussten zahlreiche umgestürzte Birken von der Pflegefläche entfernt werden, so daß es keinem der Teilnehmer langweilig wurde.

AGNU – Einsatz in Grube 7, 8. September 2018. Foto: Ortrud Hasenfuß

Bei der Kaffeepause gab es dann Historisches: Die Grube 7 ist seit mehr als 30 Jahren als  Standort seltener Pflanzen auch überregional bekannt, was vom Gruitener Naturschutzwächter Hans Friebe noch einmal anhand von alten Briefen an die Naturschutzbehörden belegt wurde: Ein Schreiben aus dem Jahr 1987 brachte den Stein ins Rollen, das eigenlich als BAYER-Deponiegelände vorgesehene Absetzbecken des ehemaligen Steinbruchs wurde in der Folge unter Naturschutz gestellt.

Heute ist der Wert der ehemaligen und noch in Betrieb befindlichen Kalksteinbrüche in der Region als Lebensraum zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten unbestritten. Als Beleg dafür stellte Ortrud Hasenfuß das neue Werk des Arbeitskreises Heimische Orchideen Nordrhein-Westfalen und des BUND vor,  in dem der Grube 7 eine volle Bild-Doppelseite gewidmet ist.
Das schön bebilderte Buch wurde vom Arbeitskreis mit Unterstützung des LWL-Museum für Naturkunde in Münster und gefördert durch die NRW-Stiftung herausgegeben.
Das 400 Seiten starke Werk im DIN-A4-Format stellt in Form von Art-Steckbriefen alle 52 seltenen Orchideenarten und -unterarten vor, die in NRW vorkommen. Alle Arten werden reich bebildert und mit Karten illustriert.

Cupido argiades – Kurzschwänziger Bläuling, Haan – Grube 7, 8. September 2018 (Foto: Jürgen Jäger))

Der Einsatz der AGNU-Pflegetruppe ging bis zum Mittag, bei schönstem Sonnenschein zeigten sich sogar noch ein paar Insekten, Besonders für die Kleintiere ist das Entfernen der dichten Vegetation von Vorteil, für Grashüpfer und Schmetterlinge geht der Sommer auf der Pflegefläche noch eine Weile weiter. Zum Abschluß der Aktion gab es noch einen weiteren Höhepunkt: Der Haaner Naturschutzwart Michael von Uechtritz kann nämlich nicht nur Natur, sondern auch kochen! Michael: Vielen Dank für die leckeren Rouladen!

Nächster Pflegetermin: 22. September


Literatur:
„Die Orchideen Nordrhein-Westfalens“, ISBN 978-3-940726-56-8, 400 Seiten, Preis 24,90 Euro zzgl. Versand
LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster. Telefon 0251.591-05, naturkundemuseum@lwl.org

Veröffentlicht unter Grube 7, Pflege, Steinbrüche, Tiere und Pflanzen | Kommentar hinterlassen

Usutu-Virus bei Amseln geht um

Tote Amsel aus Gruiten. (Foto: C. Schmidt)

Seit Tagen schon kursieren Meldungen über tot aufgefundene Amseln im Haaner Stadtgebiet, zudem gab es erste Fernsehberichte aus Süddeutschland. Aus diesem Grund habe ich heute mal beim Veterinäramt in Krefeld nachgefragt. Und leider hat mir der Pathologe Dr. Robert Höveler dort bestätigt, dass momentan sehr wahrscheinlich eine Viruserkrankung für die vielen toten Amseln verantwortlich ist.

Das Virus stammt ursprünglich aus Afrika, der Name leitet sich vom Fluss Usutu in Swasiland (Südafrika) ab. Das Virus verursacht Infektionen bei Vögeln und Säugetieren, so auch beim Menschen, es wird durch Stechmücken übertragen

Bei Vögeln ist die Infektion oft tödlich, beim Menschen verläuft die Infektion meistens ohne Symptome oder mit geringen Beschwerden ab. Am stärksten betroffen sind die Amseln, aber es werden auch andere Vogelarten infiziert. Usutu-kranke Amseln sind oft apathisch und taumeln herum, manche verlieren am Kopf die Federn oder sehen struppig aus. Die meisten Tiere sterben nach ein paar Tagen.

Eine Anzeige- oder Meldepflicht für eine Usutu-Infektion gibt es nicht. Wer tote Amseln findet und wirklich genau wissen will, woran die Tiere gestorben sind, kann diese kostenfrei in Krefeld untersuchen lassen. Frisch tot aufgefundene Tiere sollten in eine Tüte eingepackt und am besten mit einem Kühlakku verschickt werden, sie können auch in Krefeld direkt vorbeigebracht werden.

Bei der Untersuchung wird das Erbgut des Erregers mit einer PCR (Polymerase-Kettenreaktion) genannten Methode nachgewiesen, und der Finder bekommt einen Untersuchungsbericht.

Die Adresse:

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Rhein-Ruhr-Wupper
Deutscher Ring 100
47798 Krefeld

Link zur Karte

Wichtig ist zudem auch die Dokumentation aller Amsel-Sichtungen und Funde, am besten auf einem der freien Internet-Portale wie www.ornitho.de, www.naturgucker.de oder www.observation.org.

Die Gute Nachricht zuletzt: Die Amsel wird hierzulande nicht aussterben, aus Süddeutschland gibt es Untersuchungen, welche eine USUTU-Immunität in den dortigen Populationen zeigen: Die Amseln, die die Infektion überleben, sind danach immun!

Veröffentlicht unter Tiere und Pflanzen | Kommentar hinterlassen