Vom Rasen zur Wildblumen-Oase

Vielleicht haben Sie es die letzten Sommer auch so erlebt. Man sprengt seinen Rasen währen der Hitzeperiode fast täglich, und trotzdem sieht er nach einigen Wochen ziemlich mitgenommen aus. Der Grund: Die Grassorten in den gängigen Regelsaatmischungen sind abhängig von viel Dünger und viel Wasser.

Nur so sind die Gräser in der Lage, alle anderen Pflanzen zu verdrängen. Man sieht jetzt nach einigen Hitzesommern immer mehr Rasenflächen, in denen diese Gräser gelitten haben. Vor allem bei älteren Rasen ergeben sich dann Lücken, die bald von ersten Pionieren wie Schafgarbe, Gänseblümchen, Vogelmiere oder Behaartem Schaumkraut genützt werden.

Behaartes Schaumkraut (Cardamine hirsuta): Gutes Bienenfutter im Frühling. (Foto: Dahl)

Das freut vor allem unsere Wildbienen. Die letzten drei Arten sind Frühblüher und blühen schon, wenn die ersten Wildbienen schlüpfen. Den Rasen neu einzusäen ist aufwendig und nicht nötig. Man kann diese Entwicklung zu einem farbenfrohen Blumenrasen auch unterstützen.

Das Gute ist: Für unsere einheimische Natur sind diese klimatischen Herausforderungen nichts Neues – sie hat dies über die Jahrtausende öfters erlebt und „gelernt“, damit umzugehen. Gebietsheimisches Saatgut – wie vom Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten (VWW) zertifiziert – hat deswegen wesentlich bessere Voraussetzungen. Dieses enthält nur Arten, die sich in unserer Region an die unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen angepasst haben.

Aussaat in Rasenlöcher (Foto: agnukiebitz)

Ein plattgemachter Maulwurfshügel ist eine gute Aussaatstelle. Auch eine kahle Stelle im Rasen. Oder Sie stechen ganz einfach ein Stück Rasen – z.B. 30 x 30 cm – aus und füllen es mit etwas Mutterboden auf. Oben auf ein feinkrümeliges Saatbeet säen Sie dies recht dicht (40 bis 50 Samen) mit einer Art von Wildblüten ein – jedoch keiner Samenmischung. Der Grund: die Konkurrenz innerhalb der eigenen Art ist deutlich geringer als die mit anderen Arten. So sind dann genügend Jungpflanzen da, die sich gegenseitig vor herandrängendem Graswuchs schützen können. Festklopfen des Bodens nicht vergessen: Blumensamen brauchen Bodenschluss, jedes Samenkorn sollte dicht von Erde umgeben sein. Die ersten 8 Wochen nicht austrocknen lassen!

Der Blumenrasen kann 8-15-mal jährlich nach Bedarf gemäht werden. Wenn die Fläche nur dreimal gemäht wird, entwickelt sie sich zur Blumenwiese – auch eine schöne Möglichkeit.

Abschnittsweise mähen, Mahdgut abräumen!

Margerite mit Brauner Tageule (Euclidia glyphica). Foto: agnukiebitz

Schön für die Insekten ist es, wenn nur Teilbereiche der Blumenrasen gemäht werden, die nicht gemähten Flächen dann beim nächsten oder übernächsten Mal. So sind immer blühende Blumen vorhanden und kann jedes Mal eine neu geformte Blumeninsel entstehen. Das Mahdgut sollten Sie von der Fläche abräumen, so können Sie den Boden abmagern, was wiederum den Wildblumen gefällt. Bitte nicht kürzer als 8 cm mähen, um die bereits aufgelaufenen Wildblumen nicht zu beschädigen.

Die AG Natur und Umwelt e.V. Haan (AGNU) bietet wieder wie im vergangenen Jahr ein kostenloses Saatgut-Set von zertifiziertem regionalem Saatgut von einheimischen Wildpflanzen an, die sich in einem Blumenrasen wohl fühlen. Die Zusammenstellung ist nicht dieselbe wie im Vorjahr, so dass man sie auch als „Erweiterungsset“ nützen kann.

Eine Art, die neu im Paket ist, ist die Vogelwicke. Wie viele Schmetterlingsblütler ist sie beliebt bei Faltern, aber auch bei einigen auf Pollen von Schmetterlingsblütlern spezialisierten Wildbienen. Vielleicht besucht sogar die in NRW relativ seltene Mai-Langhornbiene Ihre Blumenrasen. Also Augen aufhalten!

Sie können ein Startpaket mit Saatgut von 9 Wiesenwildblumen (Wiesen-Margerite, -Storchschnabel, -Labkraut, Acker-Witwenblume, Kleiner Klappertopf, Moschus-Malve, Wirtgenes Labkraut, Gewöhnliche Schafgarbe und Vogelwicke) per E-Mail kostenlos bestellen: kiebitz-kompakt@AGNU-Haan.de . Wir schicken Ihnen dann ein Startpaket, solange der Vorrat reicht, mit weiteren Infos zu. Wir freuen uns über eine Spende.

Aussaatzeitraum und sonstige Tipps
Günstige Aussaatzeitpunkte sind Februar – Mai oder Ende August – Anfang Oktober (vorzugsweise bei feuchte Witterung). Das Saatgut wird auf das feinkrümelige Saatbeet nur obenauf gesät. Das erforderliche „Anklopfen“ (z.B. mit einer Schaufel) des Saatgutes sorgt für den benötigten Bodenkontakt und eine gleichmäßige Keimung. Bei Aussaat in trockenen Monaten sollte die ersten 8 Wochen jeden zweiten Tag gewässert werden.

Pflege
Gräser weiterhin kurz halten, bis die neu ausgesäten Stauden Rosetten gebildet haben. Anfang Mai des Folgejahres nochmals einen Pflegeschnitt durchführen. Erst jetzt wachsen und blühen lassen. Die Schnitthäufigket in den folgenden Jahren richtet sich nach Standort und gewünschten Pflanzenbestand. Eine Düngung sollte unterlassen werden. Je magerer der Boden, umso blütenreicher entwickeln sich die Wildblumen.

Autor: Joop van de Sande


Ihre Spende

Spendenkonto der AGNU bei der Stadtsparkasse Haan:
IBAN DE37 3035 1220 0000 2210 85
BIC WELADED1HAA

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Frühlingsspaß für Klein und Groß im Hasenhaus

Unbeaufsichtigt mit dem Fahrrad herumtoben. Sich mal wieder so richtig in den Dreck legen! Oder einfach nur ein bisschen in der Sonne abhängen und den ersten Tag der Osterferien genießen: Die Jungs von Hasenhaus in Gruiten haben vor der Haustür eine kleine Oase, die BMX-Bahn.

Aber auch die Insektenfreunde kommen auf ihre Kosten, wie wir feststellen konnten. Die Jungs aus dem angrenzenden Quartier schaffen mit ihren Rädern immer wieder offene Bodenstellen, die sich rascher als die Umgebung erwärmen. Auf den Lehmhügeln der „Rennstrecke“, mit zahlreichen Sprungschanzen, kahlen Böschungen, umgeben von blühenden Weidenbüschen, gefällt es auch vielen Wärme liebenden Krabbeltieren.

Wildbienen, die im Boden ihre Nester anlegen, aber auch bunte Sandlaufkäfer und Fliegen sitzen an den sonnig-warmen Hängen, der Huflattich blüht und die Weidenkätzchen bieten reichlich Pollen und Nektar. Das Gelände ist überraschend artenreich, was an der ständigen Umgestaltung durch die Kids und den vielen Rohbodenstellen liegt. Und selbst auf dem Spielplatz nebenan nisten im lockeren Sand solitäre Bienenarten, und lassen sich vom ständigen Gebuddel nicht stören.

Hier nur rasch ein paar Bilder aus der kleinen BMX-Bahn hinter dem Neubaugebiet Hasenhaus, die sich zu einem schönen Platz für Wildbienen und andere Insekten entwickelt hat.

Natur in der Stadt bedeutet nicht immer nur gepflegte Parks und Einsaat von Wildblumenwiesen. Auf der BMX-Bahn findet man die für Neubaugebiete ypische Mischung aus Sandhaufen, Fahrspuren, alles wunderschön voll besonnt und daher so attraktiv für die Kerbtiere. Hoffentlich bleibt das Gelände noch lange in diesem Zustand, auch wenn die Kinder im Hasenhaus aus der BMX-Phase herauswachsen.

Alle abgebildeten Tiere sind übrigens völlig harmlos und stechen nicht mal das kleinste Kleinkind. Und vielen Dank auch an die jungen Herrschaften, die eine Weile um die merkwürdigen, mit Kameras auf dem Boden herumkriechenden Leute herumkurven mussten!

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Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen

Die Haaner AGNU-Ökowiese mit ihrer artenreichen Vegetation ist nicht nur für Insekten ein kleines Paradies. Auch im Winter ist dort am Technopark immer noch einiges los, jetzt sind es vor allem die nachtaktiven Beutegreifer, die sich dort für die Feldmäuse interessieren.

Vier Tage und Nächte stand die Wildkamera gut getarnt in der Vegetation, das Ergebnis: Eine kleine Fotosafari. Hier mal nur eine kurze Bildergalerie, geschossen mit einer Wildkamera, die man heute für kleines Geld erwerben kann. Als Neujahrsgruß an alle die sich für die AGNU-Ökowiese zwischen Stropmütze, der Niederbergischen Allee und der Autobahn A46 eingesetzt haben.

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Schuhe putzen für den Feuersalamander

Feuersalamander, Haan, Grube 10. (Foto: Dahl)

Saubere Schuhe schützen Salamander: Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist durch die Salamanderpest bedroht. 2013 wurde der Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (kurz: Bsal) an toten Feuersalamandern in den Niederlanden und Belgien entdeckt. Inzwischen ist er auch in Deutschland angekommen. Während beim Feuersalamander die Infektion fast immer tödlich endet, können Molche erkranken, sterben aber nicht zwangsläufig.

Der Feuersalamander ist in Deutschland noch weit verbreitet, doch wegen seiner versteckten nachtaktiven Lebensweise ist er vielen noch nie begegnet. Deutschland hat für den schwarz-gelben Lurch eine hohe nationale Verantwortlichkeit, da ein großer Teil der weltweiten Population dieser Art hier vorkommt.

2018 ist ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gestartet, um die tatsächliche Ausbreitung von Bsal in Deutschland und die Entwicklung infizierter Salamander- und Molchbestände zu erforschen. Außerdem werden Maßnahmen erarbeitet, um eine weitere Verbreitung des Erregers in wildlebenden Beständen von Amphibien zu verhindern.

Ziel des FuE-Projektes ist es, zu bestimmen wie, wo und in welcher Geschwindigkeit sich Bsal bei Feuersalamandern im Freiland ausbreitet, um eine erste Gefährdungsbeurteilung heimischer Feuersalamander-Populationen und weiterer betroffener Amphibienarten abgeben zu können. Zudem sollen Maßnahmen erarbeitet werden, um eine weitere Verbreitung des Erregers in wildlebenden Beständen von Amphibien zu verhindern.

Das Projekt appelliert dabei auch an Bürgerinnen und Bürger. Mit sauberen Schuhen können alle, die gern in der Natur unterwegs sind, einen Beitrag zur Verhinderung der Übertragung von Bsal leisten: Denn Menschen könnten den Pilz beim Waldspaziergang, Wandern oder Radfahren im Gelände unbewusst verbreiten. Die Sporen des Pilzes haften auch an Schuhen und Reifen und können so in andere Gebiete weitergetragen werden. Alle sollten ihre Schuhe und Reifen nach dem Ausflug daher gut durchtrocknen lassen, die Schuhe und Schuhsohlen mehrere Stunden UV-Licht (z.B. direkte Sonne) aussetzen oder desinfizieren.

Nach dem Aufsuchen von Amphibienlebensräumen sollte man vor einem Ortswechsel sein Schuhwerk und alle Gegenstände, die mit Wasser oder feuchtem Bodengrund in Berührung gekommen sind, säubern und desinfizieren. Dies gilt ganz besonders für Personen, die sich speziell mit Amphibien beschäftigen und mehrere Standorte direkt hintereinander aufsuchen.

Mehr zum Projekt und Hinweise zur Schuhhygiene: http://www.bfn.de/…/spezifische-gefaehrdungsursachen/bsal

Ungeklärte Totfunde von Feuersalamandern und Molchen oder gar Massensterben sollten fotografiert und sofort der Koordinatorin und dem Koordinator des FuE-Projektes gemeldet werden:

Kathleen Preißler: Universität Leipzig kathleen.preissler[ätt]uni-leipzig.de

Philipp Böning: Universität Trier boenig[ätt]uni-trier.de

 

Text: Bundesamt für Naturschutz

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Mitmachen im Nistkasten-Team der AGNU!

Sie sind gerne an der frischen Luft und möchten etwas Sinnvolles für die Natur tun? Als Einzelperson oder mit der ganzen Familie und das gerne zusammen mit anderen Gleichgesinnten? Dann sind Sie richtig beim Nistkasten-Team der AGNU.

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Foto: Uwe Rabe

Das Aufhängen von Nistkästen ist eine bekannte und beliebte Möglichkeit, der Natur zu helfen, auch wir von der AGNU sind hier aktiv. Vögel beim Nestbau und bei der Fütterung ihrer Jungen zu beobachten bietet gerade Kindern einen einfachen Einstieg in den Naturschutz, mit Erfolgsgarantie sozusagen, da sich nach dem Aufhängen des Nistkastens in der Regel schnell ein Erfolgserlebnis einstellt.

Die Natur und unsere Kulturlandschaft haben in den vergangenen Jahrzehnten stark an Struktur verloren. Altholz und Höhlenbäume werden weniger und es wird für höhlen-brütende Vögel zunehmend schwieriger, geeignete natürliche Nisthöhlen zu finden, die ihnen Schutz bieten und in denen sie ihre Jungen aufziehen können.
In unseren Siedlungen und Städten machen wir unsere Häuser „dicht“, es fehlt gegenüber früheren Zeiten an Brutnischen und Einschlupflöchern. Gebäudebrütende Vogelarten und Fledermäuse brauchen unsere Unterstützung, hier kann jeder in seinem direkten Wohnumfeld etwas tun.

Eins ist aber auch klar: Allein mit dem Aufhängen von Nisthilfen ist es nicht getan, Lebensraum und Nahrungsangebot müssen ebenfalls stimmen und gerade hier zeigen sich die noch größeren Defizite. Bei der AGNU setzen wir uns für beides ein!

Mitmachen!
Über 400 Nistkästen aller Art betreut die AGNU zwischen Ittertal und Grube 7, Spörkelnbruch und Champagne, Hühnerbachtal und Düsseltal. Und das schon seit vielen Jahren, sicherlich auch in der Nähe Ihres Zuhauses.

Über 400 Nistkästen aller Art betreut die AGNU in der Region. Bild: Uwe Rabe

Viel zu tun, daher begeben sich die Nistkasten-Teams der AGNU jedes Jahr zwischen Oktober und Februar in den insgesamt 15 Gebieten in Haan und Gruiten an ihre Arbeit. Dann heißt es: Leiter rauf, Leiter runter, kontrollieren, kartieren, reinigen, reparieren, einmessen, neue Nistkästen aufhängen, alte Kästen abnehmen, die dann in unserer bewährten Gruitener Recycling-Werkstatt wieder fit gemacht werden.
Wir möchten jeden herzlich dazu einladen mitzumachen. Wir finden für jeden, vom Kind bis zum Pensionär, die passende Aufgabe! Versprochen!

Zum AGNU-Kontaktformular

Zusammen haben wir immer viel Spaß bei dieser sinnvollen und interessanten Arbeit an der frischen Luft. Lassen wir unsere Einsatzfotos für sich sprechen…

Naturschutz kostet eine Menge Geld! Unser Einsatz für den Biotopschutz, die Artenvielfalt, das Klima und eine lebenswerte Umwelt wird auch mit Ihrer Hilfe möglich. Die AGNU Haan ist ein eingetragener Verein, Sie können Ihre Spende von der Steuer absetzen. Vielen Dank!

Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Haan:
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Vorgezogene Weihnachten – Aufwind für die Pflege!

Es gibt zahllose kleine Flächen die man mit entsprechendem Gerät in Schuß halten könnte. Dank großzügiger Spenden sind wir da jetzt ein Stück weiter gekommen.

In Schuß bedeutet blütenreich, nährstoffarm, insektenfreundlich, kleinteilig,  auch mal zu unterschiedlichen Zeiten gemäht, das ganze Programm der Biotoppflege halt. Und mit schonenden Werkzeugen hergestellt, die möglichst wenig Frösche, Heuschrecken und anderes Getier während der Pflege in Stücke säbeln.

Ein Balkenmäher, das ist nach allgemeiner Ansicht das schonendste und gleichzeitig effektivste Gerät für solche Einsätze. Und zwar einer mit dem wir ohne großen Aufwand auch kleine Flächen pflegen können. Handlich, wendig, leicht, so dass er vielleicht sogar hinten in den Kombi passt.

So ein Ding wünsche ich mir schon lange! Leider waren halbwegs professionelle Geräte bisher für das AGNU-Budget deutlich zu teuer. Als ich dann allerdings die Fotos der BUND-Gruppe Bochum zu Gesicht bekam, da gabs kein Halten mehr. Die Bochumer betreuen seit fünf Jahren eine Streuobstwiese in Bochum-Laer, die Gruppe unter professioneller Führung von Corinne Buch und Armin Jagel setzen dort geradezu modellhaft alles um was man so machen kann zum Thema Artenvielfalt. Und sie haben genau das Ding, das mir vorschwebte!

Und wenn man sich wirklich etwas wünscht, dann gehts auf einmal doch! Bei einer der zahlreichen Begehungen unserer „Ökowiese“ in Krickhausen war der Wuppertaler Top-Fotograf und Unternehmer Klaus Tamm mit dabei, und die Wiese zeigte sich von ihrer besten Seite: Es krabbelte und summte überall, und wir sprachen übers Pflegen im allgemeinen und Geräte, Kosten und  was man so machen könnte.

Klaus Tamm war mir schon ein Begriff, im Zimmer meiner Tochter hing lange ein großformatiges Foto von ihm, darauf sind junge Uhus zu sehen, fotografiert in den Steinbrüchen in Wuppertal. Was ich vor dem Treffen nicht wußte: Die Erlöse der Fotos gehen in die Aufwind gemeinnützige GmbH für Natur- und Umweltschutz, und diese wiederum fördert zahlreiche Naturschutzprojekte mit Spendenmitteln. Kurz zusammengefasst: Am Tag nach der Begehung war eine großzügige Aufwind-Spende auf dem AGNU-Konto, die Biologischen Station Haus Bürgel legte auch noch etwas dazu, und ein paar Tage darauf war der Balkenmäher bestellt.

Und dann hieß es warten! Während Hoteliers und Gastronomie Ebbe in den Kassen hatten, waren die Baumärkte leergefegt, Gartengeräte nicht zu haben. Die Kehrseite der Coronakrise im Sommer 2020 waren lange Lieferfristen bei allem, was mit Garten auch nur halbwegs zu tun hatte. Der neue Hornbach-Chef Erich Harsch konnte sein Glück nicht fassen, denn „Pools waren so schnell weg wie andernorts das Toilettenpapier“, und Balkenmäher gabs auch vorerst keine mehr.

Aber dann! Nach mehr als sieben Wochen Lieferfrist lud die Spedition endlich die lang ersehnte Palette ab, und nach ein paar Tagen hatte ich das Ding auch ausgepackt und einsatzfähig zusammengebaut.  Beim dritten Zug am Startseil sprang der verbaute Honda-Motor an und schnurrte friedlich vor sich hin – ein Gefühl wie an Weihnachten!

AGRIA ist ein Hersteller aus dem württembergischen Möckmühl, diese Jungs wissen wie man Mäher und Motorhacken herstellt. Das Unternehmen wurde 1947 gegründet und hat einen erstklassigen Ruf, die Geräte sind professionell und halten bei guter Behandlung ewig.

Und so kann es jetzt losgehen mit Streifenmahd, dem Ausmähen unerwünschter Stauden, dem abschnittsweisen Pflegen von Altgrasstreifen, und was man so macht um die Artenvielfalt im Offenland zu Erhalten.

Lieber Klaus, obwohl es jetzt mit dem Schreiben eine Weile gedauert hat, Deine Aufwind-Spende hilft uns sehr, unsere Ziele umzusetzen! Vielen Dank noch mal!

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12. September: Rhine Clean Up 2020 – Von der Quelle bis zur Mündung

Vermüllte Rheinufer führen zu Mikroplastik im Meer. Foto: Karsten Pleines

Die Biostation Haus Bürgel ruft zum Mitmachen beim internationalen Rhein Clean Up auf, in Kooperation mit den Bürgervereinen Monheim-Baumberg und Düsseldorf-Urdenbach. Über 30.000 Menschen haben in den letzten beiden Jahren am RhineCleanUp teilgenommen!

Wir räumen in Monheimer Rheinbogen, Baumberg und der Urdenbacher Kämpe die Rheinufer auf.

Anmeldung unter https://www.rhinecleanup.org/en/rhinecleanup/baumberg-und-urdenbach-raumen-auf
Ansprechpartner bei der Biostation: Sabrina Bucken, sabrina.bucken@bsdme.de

Treffpunkt Urdenbach: Wanderparkplatz „Piels Loch“, Baumberger Weg, 40593 Düsseldorf (Ansprechpartner: Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e. V.)  >> zur Karte

Treffpunkt Baumberg: Aalschokker, Klappertorstraße 38, 40789 Monheim am Rhein (Ansprechpartner: Baumberger Allgemeiner Bürgerverein e. V.)  >> zur Karte

Treffpunkt Monheimer Rheinbogen: Am Werth 2, 40789 Monheim am Rhein (Ansprechpartnerin Claudia Schmidt)  >> zur Karte

Spontane Helfer sind herzlich willkommen!

Abschluss der Sammelaktion ist auf Haus Bürgel. Bitte unbedingt eigene Handschuhe mitbringen! Zahlreiche weitere Cleanup-Aktionen im Raum Düsseldorf und die Karte aller Aktionen findet Ihr unter rhinecleanup.org/

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Raps unter Druck – endlich!

Dörfliches Idyll oder Kampf um jede Laterne: Gruiten im Wahlkampfmodus, August 2020 (Foto: Dahl)

Umweltschutz fängt vor der eigenen Haustür an: Am 13. September sind Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, kommunale Parlamente und viele Bürgermeister und Landräte werden neu gewählt.  Jede*r sollte sich vorab im Klaren sein, welche Parteien oder Einzelpersonen die dringend nötigen Anpassungen im Umweltschutz und beim Erhalt der Artenvielfalt vor unserer Haustür ernsthaft anpacken – und welche nicht! Ohne Hintergrundinformationen kann man die flotten Schlagworte auf den vielen Plakaten aber nicht kritisch hinterfragen. Macht Euch selbst ein Bild!

Der Raps war hier schon öfters Gegenstand von Diskussionen, spätestens seit dem Beitrag „Das Gelbe Leichentuch“ aus dem Jahr 2013. Damals war das Insektensterben noch nicht in aller Munde, und der Klimawandel nicht so direkt erlebbar wie in den vergangenen drei Jahren, die von Dürre und Hitzewellen geprägt waren. Am Raps scheiden sich die Geister, die schöne gelbe Pflanze ist neben dem Mais ein Sinnbild für so ziemlich alles was in der Landwirtschaft schief läuft.

Im Raps wird mit allen Mitteln der konventionellen Agrarindustrie gearbeitet, mit standardmäßigem Einsatz von Insektengift und Unkrautvernichtungsmitteln. Die rasche Zunahme resistenter Schädlinge und sogenannter „Unkräuter“ war die Folge. Der Gebrauch von Ultragiften, den Neonikotinoiden, wurde eingeschränkt oder ganz verboten. Mittlerweile ist der Fachwelt klar dass „die ackerbaulichen und politischen Probleme im Rapsanbau zunehmen“, und fast jeder hat begriffen was sich hinter dem Wort „Pflanzenschutzmittel“ verbirgt: der massive Gifteinsatz in der freien Landschaft.

Man könnte sich jetzt auf die Schulter klopfen und sagen: „Siehste! Haben wir schon vor Jahren gewusst„. Das hilft allerdings nicht weiter, und löst die Probleme nicht. Eine andere Bodenbearbeitung muss her, mit weniger Gift, Dünger und sinnlos vergeudeten Steuergeldern. Heute redet man in Agrar-Profikreisen von Zonierungsversuchen, veränderten Fruchtfolgen und „Grünen Korridoren“, um den Rapsanbau zu retten. Hoffentlich dauert es nicht weitere sieben Jahre, bis sich die gar nicht so neuen neuen Erkenntnisse bei den Landwirten herumsprechen.

Hier folgt eine Pressemitteilung des Thünen-Instituts vom 20. August 2020 zum Thema Raps.  Das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei gehört zum Geschäftsbereich des aktuell von der CDU geführten Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und hat seinen Sitz in Braunschweig. Der dazugehörige Bericht „Challenges and Perspectives in Global Rapeseed Production“ steht auf der agri benchmark Website zum Download zur Verfügung: https://bit.ly/3iEDs5v


Raps unter Druck – besonders in Europa

Raps wirtschaftlich zu produzieren wird in Europa zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund hat das Netzwerk agri benchmark Cash Crop jetzt zusammen mit externen Experten und mit finanzieller Unterstützung des Thünen-Instituts einen Bericht über die Herausforderungen und Perspektiven der Rapsproduktion in Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien, Australien und Kanada veröffentlicht. Erste Ergebnisse wurden auf dem Internationalen Rapskongress 2019 diskutiert, der von der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) ausgerichtet wurde.

Der Bericht enthält einen umfassenden Überblick über alle Fragen des Rapsanbaus sowie über die jeweiligen Alternativen zu den derzeitigen Methoden des Pflanzenschutzes.

In Europa gerät die Wirtschaftlichkeit des Rapsanbaus durch die rasche Zunahme resistenter Schädlinge – vor allem seit dem Verbot eines sehr potenten, aber ökologisch als problematisch eingestuften Insektizids – unter Druck. Hinzu kommen neue Herausforderungen durch Unkrautresistenzen, Düngebeschränkungen sowie schwierige klimatische Bedingungen, die ebenfalls zu Ertragseinbußen geführt haben. Diese Probleme haben dazu geführt, dass die Landwirte den Anteil von Raps in den Fruchtfolgen reduzieren.

Alternativen zu Raps sind in Europa oft wenig profitabel

Allerdings zeigt die Analyse typischer agri benchmark Betriebe, dass andere Blattfrüchte, die den Raps ersetzen könnten, wirtschaftlich in Europa eher schlecht abschneiden: Die Erträge von Raps müssen um mehr als 20 % unter das Durchschnittsniveau von 2016-18 fallen, damit die nächst beste Alternative rentabler wird. Die mit einem verringerten Rapsanbau einhergehenden Gewinn-Einbußen werden von den Landwirten zunehmend in Kauf genommen, weil ein „Weiter so“ mit Fruchtfolgenanteilen von bis zu 33 % als nicht mehr machbar und zu riskant gilt.

Interessanterweise zeigen die agri benchmark Daten, dass sowohl in Kanada als auch in Australien die innerbetriebliche Wettbewerbsfähigkeit von Raps deutlich schwächer ist. Alternative Kulturpflanzen wie zum Beispiel Erbsen wären dort schon profitabler als Raps, wenn die Rapserträge nur um ca. 10 % zurückgehen würden.

Zonierungsversuche und „grüne Korridore“ als Weg in die Zukunft

Auf dem Internationalen Rapskongress wurden auch politische Maßnahmen zur Stabilisierung der Rapsproduktion diskutiert. Eine Option ist die Durchführung eines groß angelegten Zonierungsversuchs, bei dem Raps für mehrere Jahre nicht angebaut wird. Auf diese Weise könnten die Potenziale von erweiterten Fruchtfolgen und einer strengeren Re-Infektionskontrolle beurteilt werden.

Eine weitere Anregung ist, das von der kanadischen Schwesterorganisation der UFOP vorgeschlagene Konzept der „grünen Korridore“ umfassend zu testen: Ist es möglich, die natürlichen Gegenspieler der Rapsschädlinge durch die Einrichtung spezifischer Biotope so zu unterstützen, so dass die Ertragsverluste im Raps signifikant reduziert werden?

Zusammenarbeit und Austausch sind weltweit notwendig

Tom Arthey, Projektkoordinator für agri benchmark, erklärte: „Die Studie liefert einen ersten Schritt zum Verständnis der gemeinsamen Herausforderungen, denen sich zunächst vor allem die europäischen Erzeuger gegenübersehen. Sie zeigt die wirtschaftlichen Auswirkungen, die sich ergeben würden, wenn der Raps aus unseren Produktionssystemen verdrängt würde. Es muss mehr gemeinsame Arbeit geleistet werden, um diese Herausforderungen zu meistern. Während Europa bei diesem Thema an vorderster Front steht, machten unsere australischen und kanadischen Partner deutlich, dass auch dort die ackerbaulichen und politischen Probleme im Rapsanbau zunehmen.“

Pressemitteilung zum Download


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Haaner Bachtal: Asphalt und Turngeräte für Senioren?

Glänzende Augen bekam die Haaner Verwaltung, als aus Düsseldorf die Zusage zu einem Zuschuss über 1,9 Millionen Euro für die „Sanierung“ des Bachtals erfolgte. Sanierung war aber eigentlich nicht das Thema, sondern Bildung und Begegnung .

Die Mittel für das Projekt stammen aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, welches das Bundesbauministerium gemeinsam mit den Ländern gestartet hat. Im Fokus stehen – in allerfeinstem Behördendeutsch – „bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld“. Es sollen laut Ministerium „Räume für Bildung und Begegnung geschaffen werden, um vor Ort die Teilhabe und Integration aller Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Alter, ihrer Herkunft und Religion zu ermöglichen.“

Es gab vorab eine öffentliche Veranstaltung im Haaner Rathaus, mit reger Beteiligung der Bürger. Und dann entwickelte das Büro ST-Freiraum einen Plan. Dieser stand nun im Juni 2020 zur Abstimmung im Umweltausschuss der Stadt Haan, und die Abstimmung wurde gerade noch rechtzeitig wegen einiger Bedenken verschoben. Die Bedenken kamen im Vorfeld auch von der AGNU, obwohl die Pläne NICHT ÖFFENTLICH waren. Auch die Ratsmitglieder sollten abstimmen, ohne den Plan im Detail zu kennen!

Viele Dinge könnte man ausführen, die dem Plan entgegenstehen. Schließlich liegen Welten zwischen den Ausführungen des Planers und der Realität. Das Haaner Bachtal ist geprägt durch den tiefen Einschnitt des Haaner Bachs (der eigentlich nur ein Rinnsal ist) und durch die beiden Bereiche „oben“ und „unten“. Dazwischen liegen 38 Höhenmeter – also nicht so einfach zu bewältigen für Menschen mit Behinderung.

Die von dem Planer aufgeführte Barrierefreiheit besteht weder auf dem Weg von „unten“ nach „oben“ noch auf den Treppenzugängen. Zugänge sollen barrierefrei werden (toll), „sofern es die örtlichen Gegebenheiten zulassen“. Ach ja, da ist der Haken! Kurz zusammengefasst: An den Zugängen wird sich außer der nötigen Sanierung der Treppenanlagen fast nichts ändern. Rampen barrierefrei zu gestalten scheidet schon aus topografischen Gründen aus.

Großer Auftrieb bei der Ortsbesichtigung im Haaner Bachtal. Foto: Sylke Jacobs

Die Politik – im Wahlkampfmodus vor der Kommunalwahl am 13. September – hat das Thema aufgegriffen. Die AGNU durfte an einem Online-Meeting teilnehmen und auch da unsere Position vertreten. Ein Marktstand der CDU brachte wohl vor allem die Erkenntnis, dass die Bürger die vorgesehene Asphaltierung NICHT wollen. Zu einer Begehung des Bachtals auf Einladung der CDU kamen am 20. Juli 2020 rund 70 Menschen, die sich für den naturnahen Erhalt des Bachtals und gegen die Asphaltierung einsetzen!

Wie geht es weiter?

Wir hoffen, dass die vielen Anregungen – auch von der AGNU – bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. So wünschen wir uns z.B. keinen technischen Spielplatz für die Kinder, sondern einen mit naturnahem Material wie z.B. im Neandertal. Keine Fünf Meter lange kommunikationsfeindliche Bänke,  und auch die Sportgeräte für die Jugend sind zu hinterfragen. Auf dem Acki oder an der Millrather Straße bei KRONENBERG/ AMADA kann man sehen, wie wenig Interesse solche Installationen finden! Nur weil ein Planer das modern und schön findet…? Und ob die Geräte für die Senioren großen Anklang finden? Vielleicht wird aus dem Haaner Bachtal noch der „Sunset Boulevard des Kreises Mettmann“ mit vielen kraftstrotzenden, glänzenden Oberkörpern und fitten Senioren?

Von der Verwaltung wünschen wir uns jetzt einen offenen Prozess. Die Bürger zeigen sich engagiert und sollten „mitgenommen“ werden. Vielleicht kann der „Neue“ Landschaftsplaner Jens Gabe ja andere Aspekte in der Zusammenarbeit setzen?

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Flower power in the city: Mehr Insekten, weniger Kosten

So kann’s gehen: Blühstreifen statt exotischer Gehölze. Quelle: journals.plos.org)

In städtischen Gebieten ist die Schaffung einheimischer Wildblumenwiesen eine Option, um Insekten zu fördern und die Unterhaltungskosten für städtische Grünflächen zu senken. Eine neue Studie der TU Darmstadt zeigt die Auswirkungen der Umwandlung von Pflanzungen am Straßenrand – von exotischen Sträuchern in Wildblumenwiesen.

Die Autoren der Studie untersuchten die Häufigkeit von 13 Arthropodentaxa – u.a. Spinnen, Heuschrecken, Bienen und Ameisen, Zikaden, Käfer sowie die Änderung der Unterhaltungskosten. Untersuchungsgebiet war Riedstadt im Kreis Groß-Gerau im südlichen Rhein-Main-Gebiet, eine Kleinstadt mit knapp 24.000 Einwohnern

In der Untersuchung wurde der Einfluss des Vegetationstyps (Wiese / Gehölze), des Alters der Wiese, der Größe, des Standorts (Entfernung zur Stadtgrenze) und des Mähregimes bewertet. Untersucht wurde mittels Bodenfallen und Saugproben. Die Anzahl der Arthropoden auf Wiesen war in Bodenfallen um 212% und in Saugproben um 260% höher als in den Gehölzflächen. Die erhöhte Anzahl von Arthropoden auf Wiesen war für die meisten Taxa unabhängig von der Größe und Isolation der Grünflächen. Das Mähregime wirkte sich jedoch stark auf mehrere Insektengruppen aus, wobei die Arthropodendichte im Vergleich von ungemähten zu gemähten Wiesenflecken um 63% zunahmen. Die Kosten für die Pflege von Grünflächen waren auf Wiesen fünfmal niedriger als auf Vergleichsflächen.

Die komplette Studie:
Mody K, Lerch D, Müller A-K, Simons NK, Blüthgen N, Harnisch M (2020) Flower power in the city: Replacing roadside shrubs by wildflower meadows increases insect numbers and reduces maintenance costs. PLoS ONE 15(6): e0234327. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0234327

Eine niederländische Zusammenfassung findet sich im Newsletter „Nature Today“ vom 13. Juli 2020

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